Veranstaltungen am und um den 23. April 2015

Am und um den 23. April finden viele weitere Veranstaltungen statt. Hier ist ein Auszug davon:

13. April – 8:45 bis 10:15 Uhr
Ausstellung und Eröffnungsvortrag „Rechtsradikalismus in Bayern“ (Flyer)
Die Ausstellung informiert vom 13. April bis 21. April über Strukturen, Strategien und Wertvorstellungen des Rechtsradikalismus in Bayern. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf die Jugendszene in Bayern gelegt.
Ort: Von-Müller-Gymnasium
Friedrich-Ebert-Stiftung, Stadtjugendring Regensburg

16. April – 19:00 Uhr
Buchvorstellung (Matthias Bahr/Peter Poth): „Hugo Höllenreiner. Das Zeugnis eines überlebenden Sinto“
Das vorzustellende Buch widmet sich ausgehend von der Person sowie dem Wirken Hugo Höllenreiners der Bildungs- und Erinnerungsarbeit „unter dem Schatten“ von Auschwitz. Mit Ernst Grube, selbst NS-Überlebender und aktuell Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Bayerische Gedenkstätten, wird ein weiterer Autor an der Veranstaltung mitwirken.
Ort: Bonhoeffersaal, Am Ölberg 2
Evangelisches Bildungswerk

20. April – 18:00 Uhr
Antifaschistische Stadtführung
In einem Stadtrundgang von ca. 1,5 Stunden schauen wir uns gemeinsam die bekannten und unbekannten Orte der Naziherrschaft und des Widerstandes in Regensburg an. Wir werden herausfinden, wo der Faschismus in Regensburg Spuren hinterlassen hat, wie der Widerstand in Regensburg aussah und warum Regensburg die einzige Stadt in Deutschland ist, die einen Dachauplatz hat.
Treffpunkt: Dachauplatz
SJD-Die Falken – Kreisverband Regensburg

21. April – 19:00 Uhr
Zeitzeugengespräch mit Zbigniew Kołakowski
Zbigniew Kołakowski, Überlebender des Außenlagers Colosseum
des KZ Flossenbürg, berichtet über das Lager und den Todesmarsch. Mit Filmdokument „Befreiung Regensburgs“ und Ausstellung „ERINNERUNG – Kunst Überlebender des KZ Flossenbürg“
Ort: EBW, Am Ölberg 2. Details.
ArGe ehem. KZ Flossenbürg, Evangelisches Bildungswerk

21. April – 20:00 Uhr
Vortrag mit Referent Werner Chrobak
„Domprediger Dr. Johann Maier – sein Einsatz zur kampflosen Übergabe der Stadt Regensburg am 23. April 1945“
Ort: Runtingersaal
Historischer Verein für Oberpfalz und Regensburg

22. April – 17:00 Uhr
Zeitzeugengespräch mit Zbigniew Kołakowski
Zbigniew Kołakowski, wurde als polnischer Jugendlicher als Zwangsarbeiter nach Deutschland verschleppt.
1945 erreichte er schließlich das Regensburger Außenlager des Konzentrationslagers Flossenbürg im Colosseum (Regensburg-Stadtamhof).
Hier wurden die Zwangsarbeiter bei Räumkommandos eingesetzt, bevor sie am 23. April 1945 zu einem Todesmarsch Richtung Alpen aufbrechen mussten. Zbigniew Kołakowski berichtet aus dieser Zeit.
Ort: Gewerkschaftshaus Regensburg (Richard-Wagner-Straße), Großer Saal
DGB-Region Oberpfalz

22. April – 20:00 Uhr
Film: „Dui Rroma“ mit den Auschwitz-Überlebenden Hugo und Mano Höllenreiner, dem Komponisten Adrian Gaspar und der Regisseurin Iovanca Gaspar
Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte einer kreativen Freundschaft: Hugo Höllenreiner, ein achtzigjähriger deutscher Sinto, der die Terrorherrschaft der Nazis und das KZ Auschwitz überlebt hat, begegnet dem jungen rumänischen Komponisten Adrian Gaspar. Angerührt von der Leidensgeschichte des Älteren, setzt sich Adrian mit den Erzählungen Hugos musikalisch auseinander.
Ort: Kino im Andreasstadl (Wintergarten) – Eintritt 5 €
VVN-BdA Regensburg

23. April – 9:00 bis 10:30 Uhr
Weitere Vorführung „Dui Rroma“ für Schulklassen (Flyer)
Für Schüler_innen ab der 9. Jahrgangsstufe. Schulklassen bitte vorher anmelden.
Ort: Reginakino – Eintritt 5 €
Stadtjugendring Regensburg (stjr@jugend-regensburg.de)

23. April – 11:15 bis 12:45 Uhr (zusätzlich wegen großer Nachfrage)
Weitere Vorführung „Dui Rroma“ für Schulklassen
Für Schüler_innen ab der 9. Jahrgangsstufe. Schulklassen bitte vorher anmelden.
Ort: Reginakino – Eintritt 5 €
Stadtjugendring Regensburg (stjr@jugend-regensburg.de)

23. April – 18:00 Uhr
Gedenkweg für die Opfer des Faschismus
Als Ehrengäste nehmen teil die KZ Überlebenden Erwin Farkas, Blanche, Joe und Martin Hecht, Leslie Kleinmann, Shmuel Reinstein, Ernst Grube, Mano und Hugo Höllenreiner und Zbigniew Kołakowski.
Stadtamhof – Dom Westportal – Neupfarrplatz – Synagoge – Minoritenweg 9 – Dachauplatz
Stadt Regensburg

23. April – 20:30 Uhr
Konzert ADRIAN GASPAR IMPROVISION /// HOT_CLUB
Die junge Musikgruppe hat sich zum Ziel gesetzt, den “europäischen“ Jazz weiterzuführen, den Django Reinhardt mitbegründet hat; er gehörte zur Volksgruppe der Sinti und Rroma, so auch die Mitglieder dieses Projektes.
Man übernimmt dieses Konzept und spielt mit traditionellen
Themen aus der Rroma und Sinti Kultur, teilweise durch die Region
des Balkan erweitert – Gaspar stammt aus Rumänien. Die Fusion
von klassischen Formen, exotischen unsymmetrischen Rhythmen
und teilweise auch bekannten Melodien aus Jazz, Soul, Pop wird
hier als ein Ganzes arrangiert und (damit) „gespielt“ – im wahrsten Sinne des Wortes.
Ort: Leerer Beutel – Eintritt 8 €, ermäßig 5 € – VVK über Stadtjugendring Regensburg (stjr@jugend-regensburg.de)
Stadtjugendring Regensburg, VVN-BdA Regensburg, GEW Regensburg, SJD-Die Falken KV Regensburg, Bund für Geistesfreiheit, Pax Christi

24. April – 18:30 Uhr
Pontifikalgottesdienst anlässlich des 70. Todestages von Domprediger Dr. Johann Maier.
Hauptzelebrant: Bischof Dr. Rudolf Voderholzer
Dom St. Peter
Katholische Kirche

24. April
Zeitzeugengespräch mit Erwin Farkas (OTH-Intern)
Erwin Farkas, Blanche, Joe und Martin Hecht, Leslie Kleinmann und Shmuel Reinstein wurden als Kinder in deutsche Konzentrationslager verschleppt und in der Oberpfalz befreit. Die Historikerin Anna Andlauer berichtet über ihre Forschungen.
Fakultät Sozial- und Gesundheitswissenschaften, Studierendenvertretung des Forums Sozialwissenschaften – Hochschule für angewandte Sozialwissenschaften

27. April – 9:45 bis 11:15 Uhr
Ausstellung und Eröffnungsvortrag „Rechtsradikalismus in Bayern“ (Flyer)
Die Ausstellung informiert vom 27. April bis 8. Mai über Strukturen, Strategien und Wertvorstellungen des Rechtsradikalismus in Bayern. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf die Jugendszene in Bayern gelegt.
Friedrich-Ebert-Stiftung, Stadtjugendring Regensburg – Werner-von-Siemens Gymnasium

12. Mai – 19:30 Uhr
Vortrag mit Diskussion, „Jugendarbeit in der Nachkriegszeit“ (Flyer)
Referent: Rainer Ehm, Historiker, Regensburg
Im Jahr 1933 wurden nach der Machtergreifung durch die
Nationalsozialisten in Deutschland sehr schnell Jugendverbände
verboten. Die Hitler-Jugend wurde ab 1933 zum staatlichen und einzigen Jugendverband ausgebaut. Nach Beendigung des 2. Weltkriegs im Jahr 1945 konnte sich verbandliche Jugendarbeit wieder entwickeln. Unter dem Dach des Bayerischen Jugendrings schlossen sich wiedergegründete Jugendverbände zusammen.
Ort: Mehrgenerationenhaus, Ostengasse, Anmeldung bis 8. Mai beim Stadtjugendring
Stadtjugendring Regensburg (stjr@jugend-regensburg.de)

 

Weitere Veranstaltungen:

Um den 23. April finden noch weitere (geschlossene) Schulveranstaltungen mit den angereisten Zeitzeug_innen statt.

http://www.ebw-regensburg.de/70-jahre-kriegsende/

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